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In der Schule
wird sich auf das neue Schuljahr einiges ändern. Es wird vom Kanton
die Blockzeiten, der Mittagstisch und der kleine Kindergarten
obligatorisch eingeführt.
Doch
in Gams könnte man denken, dass auch schon die Tagesstrukturen vom
Kanton gefordert werden. Dies ist nicht der Fall. Der Schülerhort
ist eine Initiative des Schulrates und in keiner Weise eine
Forderung vom Kanton oder einer Mehrheit der Einwohner von Gams. Die
Schule sollte sich wieder vermehrt ihrer Kernaufgabe widmen, sie
soll Wissen vermitteln. Die Erziehung ist und bleibt Sache der
Eltern. Somit ist die Forderung klar, wenn der Schulrat einen Schülerhort
einführen will, muss dieser kostendeckend sein. Die Eltern sollen für
die Betreuung ihrer Kinder aufkommen, da dies nicht Aufgabe der
Schule ist. Einzige Ausnahme in dieser Regel ist das Angebot für
Alleinerziehende mit kleinen Einkommen.
Auch
beim Mittagstisch gibt es Alternativen. So wären auch Gastfamilien
möglich, die ein Kind für das Mittagessen aufnehmen könnten. Doch
anscheinend ist für die Gamser Schule nur das eine System gut
genug.
Gemäss
dem Voranschlag des Schulrates für das nächste Schuljahr sind
Ausgaben von über 33’000.- Fr. vorgesehen (bei Einnahmen von gut
6'000.- Fr.).
Ich
fordere den Schulrat auf dieses System nochmals zu überdenken und
auch die Zahlen der Bedarfsabklärung für den Mittagstisch zu veröffentlichen
und dies bitte vor der Bürgerversammlung, damit sich die Bürger
auch ein Bild über die Situation machen können und nicht die Katze
im Sack kaufen müssen.
Simon
Eggenberger
,
Gams
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